Österliches Klappern  

Der Überlieferung zufolge schweigen von Gründonnerstag nach der Messe vom letzten Abendmahl den gesamten Karfreitag und Karsamstag über bis zum Gloria in der Osternacht die Glocken, da sie alle zur Beichte „nach Rom geflogen“ seien. Da die Kirchenglocken zumeist eine festliche Stimmung ausdrücken, ist deren Geläute in der Zeit der Grabesruhe Jesu nicht angebracht. Um dennoch das Angelusläuten fortzusetzen, wird es um 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr lautstark durch das Ratschen oder Klappern ersetzt. 

Das Ratschen, in einigen Gegenden auch Räppeln, Karsingen, Rappeln, Klappern, ist ein Brauch, der in katholischen in der Karwoche gepflegt wird. Dabei ziehen Kinder mit diesen hölzernen Lärminstrumenten durch die Straßen der Dörfer und Stadtteile, um die Gläubigen mit unterschiedlichen Sprüchen an die Gebetszeiten und Gottesdienste zu erinnern. (Wikipedia)

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